Der VEEK Ausschuss für Standortpolitik hat sich an die Kandidat*innen der Bürgerschaftswahl mit Fragen aus Sicht der Kaufleute gewandt. Es wurden die 17 Spitzenkandidat*innen in den 17 Hamburger Wahlkreise der vermeintlich großen Parteien SPD, Grüne und CDU befragt sowie alle Spitzenkandidat*innen der weiteren Parteien, die zur Bürgerschaftswahl antreten. 40 Kandidat*innen haben sich z.T. sehr ausführlich zu unseren Fragen geäußert. Im Folgenden finden Sie die 5 Fragen, die wir gestellt haben: 1. Zunehmende Vorschriften und langsame Verwaltungsverfahren belasten Handwerker*innen, Freiberufler*innen, Unternehmer*innen und Angestellte. Welche konkreten Ideen verfolgen Sie persönlich, um auf Hamburger Landesebene Freiheit und Eigenverantwortung in der Wirtschaft zu stärken? 2. Der Wirtschaftsverkehr in Hamburg war nach weit verbreiteter Ansicht in letzter Zeit viel zu wenig im Blick der Hamburger Verkehrspolitik. Welche Maßnahmen zur Erleichterung des Wirtschaftsverkehrs unterstützen Sie? 3. Die OECD ermutigte Hamburg, seine Zukunft durch mehr Zusammenarbeit über die Stadtgrenzen hinaus zu sichern. Wo sehen Sie noch mehr Potenzial für Zusammenarbeit in der Metropolregion und mit dem Ostsee-Raum? 4. Im letzten Koalitionsabkommen der aktuellen Bürgerschafts-Mehrheit war viel von Dialog mit den unterschiedlichsten Kräften der Stadt bei anstehenden Herausforderungen die Rede. Die Wirtschaft in ihrer großen Vielfalt kam als Dialogpartner im Koalitionsabkommen kaum vor. Wie und wo soll die Landespolitik in der neuen Wahlperiode den Dialog mit der Wirtschaft auf breiter Basis, auch über die Kammern hinaus, intensivieren? 5. Ehrbarkeit ist eine entscheidende Grundlage für das Wirtschafts- und Gesellschaftsleben, die für den VEEK nicht verhandelbar ist. Sie ist aus unserer Sicht auch in der Politik nicht verhandelbar. Was bedeutet für Sie persönlich Ehrbarkeit in der Politik? Die Antworten im Einzelnen finden Sie auf unserer Website https://www.veek-hamburg.de/ausschuesse. Im Podcast werden diese Rückmeldungen im Gespräch zwischen dem Mitglied des Ausschusses für Standortpolitik Reinhard Stuth und dem Vorsitzenden des Ausschusses Dr. Florian Brill diskutiert. Das Wichtigste zum Schluss: „Gehen Sie bitte Sonntag wählen.“
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